Bestimmung und Verwaltung der Pensionen des statutarischen Personals der Eisenbahnen

Allgemeine Versammlung vom 18. März 2020

Der Rechnungshof hat untersucht, ob HR-Rail die Laufbahndaten des Personals der Eisenbahnen dem Föderalen Pensionsdienst (FPD) korrekt übermittelt und ob der FPD die Pensionen auf der Grundlage von diesen Daten richtig bestimmt und verwaltet. Da HR-Rail die Originalunterlagen in Bezug auf die Laufbahn in ihren Personalakten nicht ausreichend aufbewahrt, ist es in der Praxis (sowohl für den FPD als auch für den Rechnungshof) unmöglich, die Genauigkeit der Erklärungen in Capelo (die elektronische Datenbank der Laufbahnen im öffentlichen Sektor) zu prüfen, sodass sich das Fehlerrisiko bei der Festlegung der Pensionsrechte und des Pensionsbetrags erhöht. Die Eintragung der historischen Laufbahndaten in diese Datenbank wurde dreieinhalb Jahre vor Ablauf der gesetzlichen Frist (Ende 2021) vollendet. Im Allgemeinen beherrscht HR-Rail die mit der Verwaltung der Pensionen des Personals verbundenen Aspekte gut: Die Anzahl Fehler ist bedeutend kleiner als bei anderen öffentlichen Diensten. Der FPD hat die spezifischen Vorschriften des statutarischen Personals der Eisenbahnen (die von denen der anderen Beamten des öffentlichen Dienstes abweichen) in die Berechnungs- und Verwaltungssoftware eingefügt, aber das Berechnungsprogramm Pencalc macht es in vielen Fällen nicht möglich, eine Pensionsakte auf der Grundlage der Daten aus Capelo ohne manuellen Eingriff korrekt zu berechnen. Der Rechnungshof beschließt, dass die Aufteilung der Aufgaben zwischen HR-Rail (Berechnung und Verwaltung der Pensionen) und dem FPD (Bezahlung der Pensionen) nicht in allen Bereichen effizient ist und dass bestimmte bedeutende Unterschiede zwischen den Vorschriften, die für das Personal der Eisenbahnen bzw. die anderen Beamten gelten, beseitigt werden sollten.